Die Öl- und Gas-Erlaubnisfelder in Schleswig-Holstein schrumpfen kräftig.

Bürgerinitiative gegen CO2-Endlager e.V.
 

Ölsucher im Norden wollen kleinere Brötchen backen.

Die Öl- und Gas-Erlaubnisfelder in Schleswig-Holstein schrumpfen kräftig. Gut 3.000 km² Fläche zur Aufsuchung von fossilen Brennstoffen haben zwei Unternehmen der Öl- und Gasindustrie in Schleswig-Holstein zurückgegeben. Dies teilte die oberste Bergbehörde des Landes gestern mit (mehr dazu hier).

Sein einziges Feld im hohen Norden – Rosenkranz Nord in Nordfriesland – hat das bayerische Unternehmen Max Streicher GmbH komplett auf- und entsprechend zurückgegeben. Ebenfalls komplett zurückgegeben hat PRD Energy, deutsche Tochter der kanadischen Ölfirma PRD Energy Inc., ihr Erlaubnisfeld Gettorf. Große Abstriche hat PRD an seinen Feldern Ostrohe, Elmshorn, Bramstedt und Schwarzenbek gemacht. Der Grund sei angeblich eine inzwischen präzisere Kenntnis über mögliche Lagerstätten, wie die Lübecker Nachrichten gestern schrieben…

Dr. Markus Hirschfeld, Leiter des Referats Energiepolitik, Energierecht im MELUR, hat genaue Zahlen: »Das Feld Schwarzenbek reduziert sich von knapp 708 Quadratkilometern auf knapp 440. Bramstedt war knapp 658 Quadratkilometer groß und reduziert sich auf knapp 47. Elmshorn war knapp 595 Quadratkilometer groß und reduziert sich auf knapp 415. Ostrohe war knapp 632 Quadratkilometer groß und reduziert sich auf knapp 245.«

Beide Unternehmen – Max Streicher und PRD – sparen jetzt die jährlichen Feldesabgaben für jeweils rund 1.500 km². Laut MELUR beträgt die Feldesabgabe, die per Landesverordnung festgelegt ist, grundsätzlich 20 Euro pro angefangenem Quadratkilometer im ersten Jahr nach Erteilung und erhöht sich für jedes weitere folgende Jahr um 20 Euro auf maximal 80 Euro. Auf die Frage, wieviel weniger Feldesabgaben Schleswig-Holstein nun einnimmt, erklärte Dr. Hirschfeld: »Die Feldesabgabe kann mit erbrachten Aufwendungen verrechnet werden; daher lässt sich der genaue Betrag derzeit nicht sagen.«

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