NEWSLETTER, MÄRZ 2020

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
sehr geehrte Damen und Herren und Interessierte,

Unterschriften für das Volksbegehren zum Schutz des Wassers sind sortiert und abgeschickt.

Am Montag, den 2. März 2020, endete die Eintragungsfrist für das „Volksbegehren zum Schutz des Wassers“. Danach mussten wir alle selber gesammelten Unterschriften nach Ämtern/Rathäusern sortieren und so abschicken, dass sie bis zum 30.03.2020 dort ankommen. Eine Verlängerung aufgrund der Pandemie wurde uns vom Innenministerium verweigert.

Dank vieler fleißiger Helfer, die die eigenen Unterschriften vorsortiert und rechtzeitig in den Ämtern und Rathäusern abgegeben hatte, blieben „nur“ noch die per Post angekommenen Unterschriften übrig, die in einer konzertierten Aktion am 21.03.2020 mit wenigen Personen durchgeführt werden konnte. Am 22.03.2020 wurden dann 150 Briefumschläge und Päckchen gefüllt und am 23.03.2020 zur Post gebracht.

Jetzt müssen die Unterschriften in den Ämtern und Rathäusern auf ihre Unterschriftsberechtigung geprüft werden. Bis Mitte Mai müssen die Ergebnisse bekannt gemacht werden, so dass uns dann ein vorläufiges Ergebnis vorliegen wird. Wir sind sehr zuversichtlich.

Der Weg dieses Volksbegehrens war mühsam und teuer.
Deshalb benötigen wir Spenden: >>> HIER können Sie spenden <<<

Weiterhin breiter Widerstand gegen Flüssigerdgasterminals in Deutschland  

Der Widerstand gegen die geplanten LNG-Terminals und die aufgezeigten Probleme mit den geplanten Störfallbetrieben hat bisher dazu geführt, dass noch keine Investitionsentscheidung getroffen wurde. Wir gehen weiterhin davon aus, dass die LNG-Terminals nicht genehmigungsfähig sind. Weitere Probleme in Wilhelmshafen zeigen, welchen negativen Einfluss die geplanten Terminals auf Biotope hätten. Die TAZ fasst es treffend zusammen: In den Terminals ist der Wurm drinnen.

Die Tendenz des Artikels „Erdgas ist ein Klimaschädling genau wie Kohle
ist richtig. Allerdings wird der viel zu niedrigen Faktor 25 verwendet. Richtig ist, dass Methan über einen Zeitraum von 20 Jahren um den Faktor 87 und über 100 Jahre um den Faktor 36 so klimawirksam ist, wie CO2.

https://www.epa.gov/ghgemissions/understanding-global-warming-potentials

Die Schädlichkeit von Erdgas ist also noch viel höher, als bisher angenommen wurde. Erdgas ist keine Brückentechnologie, sondern führt direkt in die Klimakatastrophe.

Jahreshauptversammlung der Bürgerinitiative gegen CO2-Endlager e.V.
Wegen der Pandemie wird die Jahreshauptversammlung der Bürgerinitiative gegen CO2-Endlager e.V., die traditionsgemäß im Mai stattfinden würde, auf unbestimmte Zeit verschoben. Sobald die Gegebenheiten wieder eine Versammlung erlauben, werden wir die Jahreshauptversammlung einberufen, wo wir dann hoffentlich viele Mitglieder bei guter Gesundheit treffen werden.

 

Der Vorstand
Nur gemeinsam sind wir stark im Widerstand gegen CO2-Endlager und Fracking. Bitte unterstützen Sie uns! Wir waren bisher sehr erfolgreich, dürfen aber nicht nachlassen!

V.i.S.d.P.: Dr. Reinhard Knof

Spendenaufruf:
Wenn jeder nur 12 Euro im Jahr gäbe, würde es unsere Arbeit sehr erleichtern.
Für unsere Arbeit, wie z.B. den Druck von Plakaten, Unterschriftenlisten und Flyern und laufende Kosten benötigen wir neben unserem ehrenamtlichen Engagement auch Geld.
Wir bitten deshalb um Spenden, die bis zu einer Höhe von 200 Euro durch den Überweisungsbeleg direkt steuerlich geltend gemacht werden können. Für höhere Summen erstellen wir eine Spendenbescheinigung für das Finanzamt. Überweisungen bitte auf das hier angegebene Konto oder PayPal der als gemeinnützig anerkannten Bürgerinitiative gegen CO2-Endlager e.V. tätigen. >>> HIER können Sie spenden <<<